STADTSTAND II
Installation mit Hans Hendrik Grimmling, Lutz Friedel, Martin Steyer | Künstlerhaus Bethanien, Berlin 1988

STADTSTAND II simuliert und suggeriert zur gleichen Zeit.
Simuliert wird der Zusammenhang zwischen der angenommenen Stabilität des Einzelwesens und seiner Position in der Menge. Suggeriert wird die Identifizierbarkeit und Re-Identifizierbarkeit von Individualität.
Die Installation :
Ein geschlossener, abgedunkelter Raum ist das Synonym für Umgrenzung. Den Mittelpunkt bildet eine rotierende Licht -Ton-Säule, von der - ebenso wie von den vier Eckpunkten des Raumes - Toncollagen ausgehen. Gleichzeitig ist sie die Basis für zwei fest installierte Projektoren, die auf einander gegenüberliegende Wände gerichtet sind.
Um den Mittelpunkt Säule werden nach und nach Folien in vier konzentrischen Kreisen gehängt, die mit überlebensgroßen, schwarzlinearen Figuren bemalt sind und die das Wechselspiel der Überlagerungen und Veränderungen erzeugen und sich immer mehr verdichten.
Einem realen Lebensfeld zugewiesen wird dieser Vorgang, indem die Figurenschatten über die Projektionsflächen wandern.
























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